Ich freue mich ganz besonders ein Teil des Magazins – „Zukunft jetzt“ geworden zu sein.

Stark machen, Nein zu sagen zu Drogen. Suchtprävention im Betrieb

„Der erste und wichtigste Schritt ist es, nicht den ersten Schritt zu gehen auf einem Weg in Drogenabhängigkeit.“

Arbeitgeber, Lehrkräfte, Erziehende und Eltern sind selten dabei, wenn Jugendliche die ersten Schritte auf dem Weg in eine Drogenabhängigkeit gehen. In den konkreten Situationen, wenn Jugendliche mit legalen oder illegalen Drogen in Kontakt kommen, können keine Ratschläge gegeben werden. Es werden meist keine Folgen, keine Gefahren, keine Konsequenzen abgewogen. Es ist eine Entscheidung im Moment: „Probiere ich diese Droge jetzt? Ja oder nein?“ Suchtprävention im Betrieb schafft Beziehungsebene.

Damit diese Entscheidung bewusst und richtig getroffen werden kann, müssen Rahmenbedingungen oft anders gesetzt – und muss selbstbestimmtes Leben anders erlebt worden sein. Eltern, Familie und Freunde sollen nie wieder das Leid der Co-Abhängigkeit spüren und durchleben müssen.

Jugendliche/Auszubildende brauchen eine erlebte Wirklichkeit, wo Träume und Ziele gelebt und nicht vergraben werden. Sie brauchen eine Lebenswirklichkeit, wo ein selbstbestimmtes Leben mit Sinn und Liebe gefüllt noch mehr wert ist. In dieser Wirklichkeit werden Jugendliche nicht mehr in eine seelische Abhängigkeit manövriert. Suchtprävention im Betrieb ist ein Stück Unternehmenskultur.

Die Vision meiner Vision ist es Mitarbeiter, Jugendliche zu sensibilisieren für ihre eigene Persönlichkeit ohne Fremdbestimmtheit und Suchtdruck. Und „Nein“ sagen zu können in den Momenten, wenn es wichtig ist. Denn Mitarbeiter und Jugendliche sollen nach den eigenen Maßstäben glücklich werden; und das ohne Drogenkonsum.