Was macht eine starke Persönlichkeit aus? Was müssen Schulen inzwischen leisten.

Suchtprävention – Film Projekt mit Toximan über zwei Tage mit dem team von MyByte Media und Mathias Wald

Meiner Erfahrung nach kann sich eine Persönlichkeit selbstbestimmt verändern. Ich selber habe es geschafft, meine Sprache, meine Wahrnehmung, meinen Filter im Leben auf die positive Seite zu konzentrieren. Es ist nicht so, dass ich Probleme nicht wahrnehme oder keine Angst verspüre. Aber ich nehme sie an und löse sie auf um sie zu verstehen.

Gefühle funktionieren häufig in einer Spiralwirkung und verstärken sich mit der Zeit. Negativ wie auch positiv.

Werte sind die Fixpunkte, an denen ich die Entwicklung der Gefühle verstärken kann. Als wichtigste Werte für ein selbstbestimmtes Leben erscheinen mir:

  • Vertrauen zu sich selbst
  • Selbst-Sicherheit
  • Selbst-Verantwortung
  • Achtsamkeit
  • Liebe/geliebt fühlen
  • Zugehörigkeit
  • Anerkennung
  • Mut
  • Gelassenheit
  • Offenheit
  • Selbstständigkeit
  • Wertschätzung

Vorschläge für Aktionen im Klassenverband:

  • Themen in Gruppenarbeit selbst erarbeiten
  • Selbsttest Persönlichkeit
  • Erarbeiten Sie sich mit den Kindern zusammen Werte und Wertevorstellungen
  • spielerisch dem Thema nähern – Rollenspiele
  • Visualisierung

 

Aktionen, die Sie mit externen Fachleuten durchführen können:

  • Arbeiten sie mit dem Medium Film – perfekt zum Reflektieren und um ein Ergebnis zu produzieren
  • Stichwort Theaterstück – kreative Herangehensweise
  • Vortrag eines Präventionsexperten: Schulveranstaltung, Elternabend
  • Erlebnispädagogische Maßnahmen z.B. im Wald, Klettern, Kanu, …
  • Die Begegnung mit Grenzerfahrungen
  • Sich selber fühlen durch Bewegung – Mind-Body Connection

Alle Theorie ist grau, und so empfehle ich an erster Stelle, ein selbstbestimmte Leben vorzuleben. Und wo das aus verschiedenen Gründen nicht geht auf Jugendadäquate, sachliche und emotionale Ansprache und Aufklärung zu setzen. Die Anleitung zur Selbstreflexion, je nach Altersstufe, ist nach meiner Erfahrung das erste Mittel der Wahl, weil die individuellen Ausprägungen und Details zu vielfältig für eine einheitliche Methode sind. Mit einem klaren Blick auf mich selbst wachsen die persönlichen Kompetenzen. Und das ist der wichtigste Schritt zur Suchtprävention.