Interview mit Marco Böhme im Podcast – fall forward

Interview im Podcast: Vom „Drogenopfer“ zum erfolgreichen Unternehmer und Visionär. Mathias Wald hat „in die Hölle“ geschaut. Er war zwölf Jahre drogenabhängig, wurde als Drogendealer verhaftet, bekam eine Psychose und wollte sich umbringen.
Mathias Wald ist heute Speaker, Unternehmer, Filmemacher und Fotograf. Er arbeitet als Referent für Suchtprävention in Schulen und Unternehmen und bietet Präventionsmaßnahmen für Jugendliche und Erwachsene. Mathias Walds Motto: „Du bist der Pilot in Deinem eigenen Leben.“ Er erzählt als Redner über Liebe, Glück und Mut und wie er Sinn in sein Leben bekommen hat.

Suchtprävention in der Schule – Film Projekt mit Toximan und der Rainald von Dassel Schule

Was macht eine starke Persönlichkeit aus? Was müssen Schulen inzwischen leisten.

Suchtprävention – Film Projekt mit Toximan über zwei Tage mit dem team von MyByte Media und Mathias Wald

Meiner Erfahrung nach kann sich eine Persönlichkeit selbstbestimmt verändern. Ich selber habe es geschafft, meine Sprache, meine Wahrnehmung, meinen Filter im Leben auf die positive Seite zu konzentrieren. Es ist nicht so, dass ich Probleme nicht wahrnehme oder keine Angst verspüre. Aber ich nehme sie an und löse sie auf um sie zu verstehen.

Gefühle funktionieren häufig in einer Spiralwirkung und verstärken sich mit der Zeit. Negativ wie auch positiv.

Werte sind die Fixpunkte, an denen ich die Entwicklung der Gefühle verstärken kann. Als wichtigste Werte für ein selbstbestimmtes Leben erscheinen mir:

  • Vertrauen zu sich selbst
  • Selbst-Sicherheit
  • Selbst-Verantwortung
  • Achtsamkeit
  • Liebe/geliebt fühlen
  • Zugehörigkeit
  • Anerkennung
  • Mut
  • Gelassenheit
  • Offenheit
  • Selbstständigkeit
  • Wertschätzung

Vorschläge für Aktionen im Klassenverband:

  • Themen in Gruppenarbeit selbst erarbeiten
  • Selbsttest Persönlichkeit
  • Erarbeiten Sie sich mit den Kindern zusammen Werte und Wertevorstellungen
  • spielerisch dem Thema nähern – Rollenspiele
  • Visualisierung

 

Aktionen, die Sie mit externen Fachleuten durchführen können:

  • Arbeiten sie mit dem Medium Film – perfekt zum Reflektieren und um ein Ergebnis zu produzieren
  • Stichwort Theaterstück – kreative Herangehensweise
  • Vortrag eines Präventionsexperten: Schulveranstaltung, Elternabend
  • Erlebnispädagogische Maßnahmen z.B. im Wald, Klettern, Kanu, …
  • Die Begegnung mit Grenzerfahrungen
  • Sich selber fühlen durch Bewegung – Mind-Body Connection

Alle Theorie ist grau, und so empfehle ich an erster Stelle, ein selbstbestimmte Leben vorzuleben. Und wo das aus verschiedenen Gründen nicht geht auf Jugendadäquate, sachliche und emotionale Ansprache und Aufklärung zu setzen. Die Anleitung zur Selbstreflexion, je nach Altersstufe, ist nach meiner Erfahrung das erste Mittel der Wahl, weil die individuellen Ausprägungen und Details zu vielfältig für eine einheitliche Methode sind. Mit einem klaren Blick auf mich selbst wachsen die persönlichen Kompetenzen. Und das ist der wichtigste Schritt zur Suchtprävention.

Vortrag vor Auszubildenden zum Thema Suchtprävention

Dinge die wir nicht ändern können…aber selbstbestimmen

Mit legalen Drogen wie Tabak und Alkohol kommt sicherlich jeder Jugendliche in Kontakt. Hier sind die eigene Stärke und die Position in der Gruppe, die Erfahrungen in der Familie und die Aufklärung in den Bereichen Gesundheit und Selbstbestimmtheit und die eigene Persönlichkeitsentwicklung die Eckpfeiler, die den Kontakt und das Umgehen mit diesen Suchtstoffen bestimmen.

Wenn Jugendliche in den Kontakt mit illegalen Drogen kommen, steigt damit nicht nur das objektive Drogenrisiko in Form von Strafverfolgung, Kriminalität und sozialer Ausgrenzung. Mit der Illegalität steigt unter Umständen auch die Attraktivität innerhalb eines zerstörenden Umfeldes.

Der Schule und den Ausbildungsbetrieben kommen ein großes und immer größer werdendes Aufgabenfeld zu. Familien, Unternehmen, Universitäten oder Politik verweisen gerne auf die Schulen, wenn Defizite zu diskutieren sind. Das soll an dieser Stelle nicht thematisiert werden, es geht nie um Schuldzuweisungen, sondern um Hilfestellung für ein selbstbestimmtes Leben. Dies gilt ebenso für Lehrkräfte, Ausbilder wie für Eltern, die eben auch ein selbstbestimmtes Leben führen können müssen, um Kinder optimal fördern zu können.

Artikel im Magazin- Zukunft jetzt – Suchtprävention im Betrieb

Ich freue mich ganz besonders ein Teil des Magazins – „Zukunft jetzt“ geworden zu sein.

Stark machen, Nein zu sagen zu Drogen. Suchtprävention im Betrieb

„Der erste und wichtigste Schritt ist es, nicht den ersten Schritt zu gehen auf einem Weg in Drogenabhängigkeit.“

Arbeitgeber, Lehrkräfte, Erziehende und Eltern sind selten dabei, wenn Jugendliche die ersten Schritte auf dem Weg in eine Drogenabhängigkeit gehen. In den konkreten Situationen, wenn Jugendliche mit legalen oder illegalen Drogen in Kontakt kommen, können keine Ratschläge gegeben werden. Es werden meist keine Folgen, keine Gefahren, keine Konsequenzen abgewogen. Es ist eine Entscheidung im Moment: „Probiere ich diese Droge jetzt? Ja oder nein?“ Suchtprävention im Betrieb schafft Beziehungsebene.

Damit diese Entscheidung bewusst und richtig getroffen werden kann, müssen Rahmenbedingungen oft anders gesetzt – und muss selbstbestimmtes Leben anders erlebt worden sein. Eltern, Familie und Freunde sollen nie wieder das Leid der Co-Abhängigkeit spüren und durchleben müssen.

Jugendliche/Auszubildende brauchen eine erlebte Wirklichkeit, wo Träume und Ziele gelebt und nicht vergraben werden. Sie brauchen eine Lebenswirklichkeit, wo ein selbstbestimmtes Leben mit Sinn und Liebe gefüllt noch mehr wert ist. In dieser Wirklichkeit werden Jugendliche nicht mehr in eine seelische Abhängigkeit manövriert. Suchtprävention im Betrieb ist ein Stück Unternehmenskultur.

Die Vision meiner Vision ist es Mitarbeiter, Jugendliche zu sensibilisieren für ihre eigene Persönlichkeit ohne Fremdbestimmtheit und Suchtdruck. Und „Nein“ sagen zu können in den Momenten, wenn es wichtig ist. Denn Mitarbeiter und Jugendliche sollen nach den eigenen Maßstäben glücklich werden; und das ohne Drogenkonsum.

Suchtprävention in der Schule- Von Galen Schule – Fulda – Eltern Abends und Jugendliche Vormittags zum Thema Suchtprävention

Gute Suchtprävention in der Schule: Beziehungsebene und Rituale in der Schule und Zuhause

Alle Formen des gemeinsamen Lebens, in Schule, Familie, Verein oder Freundeskreis, basieren auf Beziehungsebenen, die die Teilnehmer zueinander aufbauen. Und diese Beziehungen orientieren sich an Werten: Gebe und erhalte ich Vertrauen, Wertschätzung, Sympathie, Ehrlichkeit u.v.m.

Im Besonderen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zur Suchtprävention in der Schule ist eine Erfahrung bestimmend: Es darf nur erwartet werden, was auch gegeben wird.

Zu erwarten, dass Kinder respektvoll sind, wenn Erwachsene es nicht sind, verletzt die Beziehungsebene. Gleiches gilt für alle anderen Werte wie Ehrlichkeit, Wertschätzung und was auch immer wichtig erscheint.

Dieser Punkt ist entscheidend, denn in vielen Fällen wird Beziehungsebene gegen Machtebene vertauscht. Was erzeugt wird ist ein Machtgefälle, das zwangläufig Ohnmacht, Entmutigung, Angst und vielleicht auch Selbstzweifel hinterlässt. Eltern wie Lehrkräfte haben die Aufgabe, Kinder zu erhöhen und auf die nächste Stufe zu bringen, indem sie Kindern gleiche Ansprüche auf der Beziehungsebene zugestehen. Wenn ich von anderen Ehrlichkeit erwarte, kann das auch von mir erwartet werden. Denn damit erlebt die oder der andere selbst eine Stärkung des Wertes in unserer Beziehung. Das Selbstwertgefühl in unserer Beziehungsebene wächst.

Rituale bieten Momente, die Beziehungsebenen zu verdeutlichen und zu verstetigen. Welche Rituale für Klassen in Frage kommen hängt immer vom Alter, Verhalten oder der Klassenzusammensetzung ab. Nicht jedes Ritual ist wirklich immer sinnvoll. Lehrkräfte können situativ entscheiden, welche aufgeführten Riten in ihrem Unterricht umsetzbar sind.

• Begrüßungsrituale wie Lieder, Gebet, Tagesspruch

• Verabschiedungsrituale wie das Beste des Tages

• Tages- oder Wochenplan zur Aufgabenverteilung, besondere Leistungen, Lob und Kritik

• Klassenregeln

• Kummerkasten für Streit und Ärger, Wünsche

• Geburtstage

Gerade wenn bei Kindern und Jugendlichen bei der Suchtprävention in der Schule das eigene Selbstbild noch unsicher ist oder wenn im sozialen Umfeld Veränderungen, Unsicherheiten oder Brüche vorkommen, bieten Strukturen und Ordnung Haltepunkte, die unerschütterlich sind und an denen sich alles ein Stück weit ausrichten kann.

Vortrag zum Thema Suchtprävention in der Schule und Persönlichkeitsentwicklung mit Schülern am Vormittag und Abends mit Eltern in Ense

230 Schüler folgten meinen Ausführungen und stellten mir nach meiner Geschichte viele Fragen. Abends dürfte ich dann vor den Eltern sprechen und die Veranstaltung wurde dadurch eine Runde Sache.

Suchtprävention in der Schule ist immer ein Stück Persönlichkeitsentwicklung

Suchtprävention kann besonders in den Bereichen Bindungsfähigkeit, Vertrauen, Selbstvertrauen und natürlich Werte (Werte im Leben, Selbstwertgefühl, Wertschätzung) einen wertvollen Beitrag zum Unterricht und zur Schulkultur leisten.

Immer wenn gemeinsam eine Entwicklung stattfindet, entstehen wertvolle Bindungen. In der Schule und natürlich auch in der Familie. Diese Bindungen erlauben es, miteinander offen zu sein, Schwäche zu zeigen, Mut zuzusprechen.

Es ist aber für Kinder und Jugendliche schwer, in der Phase des erst wachsenden Selbstbewusstseins anderen gegenüber offen zu sein, wenn von dort mehr Ratschläge als Aufmerksamkeit kommt, wenn es mehr Verbote als Ideen gibt und wenn mehr Desinteresse als Anerkennung erlebt wird.

Kinder und Jugendliche finden die fehlende Aufmerksamkeit und Anerkennung im Freundeskreis und verschließen sich gegenüber Eltern und Lehrkräften. Hier liegt eine große Aufgabe in der Suchtprävention und in der Schulkultur, einen Rahmen zu schaffen für Wahrheit und Offenheit, für Anerkennung und Ordnung, einen Rahmen für Wahrheit und Liebe/Werte im täglichen Miteinander in der Schule. Das macht Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte stark gegen Sucht.

Sucht hat immer eine Geschichte. Was können Eltern tun… Erfolgreiche Veranstaltung mit der F-Foundation

Fulda. Der Vortragsredner (Speaker), Referent und ex. drogenabhängige Mathias Wald ist u.a. Geschäftsführer der gemeinnützigen Organisation „F.Foundation“ macht eine Infoveranstaltung. Die Fundation ist Schnittstelle zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft. Ex- Süchtige und Suchtexperten aus den verschiedensten Bereichen haben sich zu einem Netzwerk zusammen geschlossen. So steht nicht nur die Drogensucht im Blickpunkt der „F. Foundation“, sondern auch Magersucht, Internet- und Videospielsucht sowie die Alkoholsucht.

Mathias Wald macht eine Infoveranstaltung um zu zeigen was in Zukunft geplant ist und würde sich über Unterstützer freuen. Natürlich wird Wald in diesem Programm auch seine Geschichte erzählen. Vor rund 300 Gästen wird der 43-Jährige auf bewegende Weise durch seine Kranken- und Heilungsgeschichte führen und dabei vor allem eine Botschaft überbringen: Du kannst alles schaffen, wenn du es willst. Weiterhin wird es einen Gastbeitrag von dem bekannten Redner und Persönlichkeitscoach Rainer Biesinger geben.

Als Gast hat Wald u.a. auch den Ex-Computerspielsüchtigem Laslo Pribnow und die Bestseller-Autorin Sonja Vukovic, die 2013 gemeinsam mit dem einstigen Kind vom Bahnhof Zoo, Christiane Felscherinow, „Christiane F- mein zweites Leben“ veröffentlicht und dann ihre eigene Biografie nachgelegt hat: „Gegessen – wer schön sein will, muss leiden, sagt der Schmerz“, eine Geschichte von 13 Jahren Magersucht und Bulimie und noch einige Gäste (Siehe oben) mehr.

Alles Mitglieder der F. Foundation. Die „F. Foundation“ vermittelt Wissen und Kompetenz mit Blick auf alle Süchte, ihre Ursachen und Folgen. „Unsere Ziele und Projekte sind wichtig für die Gesellschaft“, sagt Wald. Die „F.Foundation“ ist in Europa einzigartig. Fast alle Experten sind Ex-Süchtige und können aus eigenen Erfahrungen berichten. In den vergangenen Monaten wurde viel über den Filmemacher, Fotografen, Unternehmer, Speaker und Ex-Drogensüchtigen Mathias Wald berichtet. Seit 15 Jahren ist er nun clean und spricht seit zwölf Jahren über seine Erfahrungen mit dem Thema Sucht. Nach zwölf Jahren Sucht, zwei Jahren Psychiatrie, zehn Jahren als Unternehmer und 12 Jahren als Redner gibt es für die mehr als 10.000 Zuhörer einiges zu berichten. „Sucht hat immer eine Geschichte“, so Wald. Er erzählt seine. Bei Wald begann alles mit einem inneren Gefängnis, einem Leben ohne Sinn und Ziele, einem Beruf, den er eigentlich nicht machen wollte, nicht ausgelebte Träume und keinen Mut sich für das, einzusetzen was er möchte. Er konnte nicht er selbst sein. Der Einstieg in die Drogenwelt kam übers Kiffen – Speed, Ecstasy und LSD folgten.

Mathias Wald in der FFH Morning Show und zwei weitere Beiträge

Ein Interviewstrecke wurde von mir in der Morningshow ausgestrahlt und sogar noch danach. Das Thema: Was können Eltern tun wenn Ihr Kind Drogen nimmt.

Ich mit Sonja Vukovic für die Suchtprävention im Knast.

Ich bin mit dem Thema Suchtprävention sehr tief verwurzelt. Das ist ein sehr persönliches Thema für mich und wie ich weiß für viele andere Menschen auch. Es geht immer um die eigene Persönlichkeit und um das Richtige und gute Selbstwertgefühle. Ja, noch mehr sogar, um den eigenen Charme, die Befindlichkeiten sowie die richtigen Glaubenssätze. Die eigene Geschichte ist oftmals ein fernbleiben von Kompetenzen und Grenzen!  Wo und wie sind meine Wurzeln und was hat mich zu dem Menschen gemacht der ich heute bin. Wenn wir tief in uns blicken finden wir alles an Energie…  ja, …gutes wie schlechtes. Aber warum ist das Leben machmal so schwer? Warum kann ein Mensch nicht so ohne weiteres aus seiner Haut. Wir wollen doch alle ausbrechen aus den eigenen Mustern und Zwängen, aus dem eigenen inneren Gefängnis. Warum erschaffen sich so viele Menschen ein persönliches Gefängnis? Erst im Kopf und dann sogar noch in der Realität…Es ist leicht Menschen im Gefängnis zu verurteilen von dem Standpunkt „einer heilen Welt“… „Die sind selbst Schuld“ wird oft gesagt! Es ist leicht zu bewerten und sich abzugrenzen. Wir funktionieren ja scheinbar recht gut in unserer Gesellschaft, also sind wir richtig so. Ich glaube das jedes Gefühl in einem Menschen eine Daseinsberechtigung hat! Auch die Ohnmacht oder die Schwäche wollen und brauchen Raum und Zeit um zu heilen.

Sonja Vukovic und ich waren als Besucher in der Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben

Ich ich sage Euch..wenn Du nicht einen Tag ihre Schuhe anhattest, und nicht einen Tag diese Last getragen hast und nicht einen Tag mal hingefühlt hast…dann kannst Du es nicht verstehen, dann wirst Du es falsch bewerten und verurteilen! Es ist manchmal das eigene Urteil was vernichtender ist wie das Urteil anderer. Der eigene Selbsthass für die Taten und das Versagen frisst einen schon auf. Was brauche ich noch das Feedback von Außen.  Erst denkst und redest Du Dich selbst kaputt und krank, dann tut Dein „Außen“ den Rest.

Wie sich so ein Mensch wohl fühlen vermag? Ich erlaube es mir nicht voll und ganz hin zu fühlen. Ich habe viel zuviel Angst und Respekt. Welche Prägung und welches defekte Selbstwertgefühl sind der ständige Begleiter dieser Menschen. Welche Schuldgefühle und Selbstzweifel wohnen inne.

Ich durfte mit meiner Freundin und Kollegin Sonja Vukovic ein paar Stunden mit diesen zuvorkommenden und höflichen Menschen verbringen und ich habe Reue, Einsicht und Wissensdurst verspürt.  Sonja schaffte es duch Ihre natürliche Art mit einer Selbstverständlichkeit in Ihrem Ton, einen Teil Ihrer Geschichte mit allen zu teilen. Ihre Lesung war auf den Punkt und ich war beeindruckt.  Es wurde zu einem Dialog und ich hatte das Gefühl wenn ich ein paar Herzensweisheiten und Botschaften von mir gab, dass sie aufgesogen und auch sofort verarbeitet und reflektiert wurden. In dem Tempo und mit der Energie jedes einzelnen. Ich habe wirklich ein paar Tage gebraucht um mein Erlebtes zu verarbeiten.

Am Ende des Tages gab mir der „stärkste“ der Gruppe ein Feedback vor allen. Er sagte zu mir..Zitat. “ Mathias..Du hast echt Eier.. ich erwiederte warum? „Du hast echt Eier… in einen Knast zu kommen und Dich vorne hin zu stellen und zu sagen das Du schwul bist… Du hast meinen größten Respekt…bist ein cooler Typ! Es war ein offenes Gespräch in alle Richtungen und niemand hat ein Problem aus den Ängsten und Sorgen des anderen gemacht.

Mein Fazit: Ich denke das diese Geschichten die ich hören durfte mich noch etwas beschäftigen werden. Weiter denke ich aber auch das sich die Menschen dort an unsere Offenheit und Selbstverständlichkeit wie wir unsere Gefühle erzählen, genau so erinnern werden wie wir.

Was ein beeindruckender Tag für uns mit einem nachhaltigen Spiegel in unsere tiefsten Ängste und Abgründe. Danke… das es mir so gut geht und ich einfach nur Glück hatte. Danke an die Insassen für diese Offenheit und den regen Ausstausch.

 

 

 

 

Artikel – Abhängigkeit als Krücke in dem Magazin- Gesunde Seiten

Sucht als Krücke

Warum geraten Kinder und Jugendliche in die Sucht?

Es gibt nicht „den einen Grund“, warum jemand süchtig wird. Es wirken immer verschiedene Aspekte zusammen. Die Frage nach Schuld lasse ich bewusst beiseite, denn die Schuldfrage führt zu keiner Lösung. Es geht um das Bewußtwerden der Gefühle und Bedürfnisse, warum ein Mensch sich selbst in einen ständigen Rauschzustand bringen möchte. Das unabweisbare Verlagen eines Erlebniszustandes, das zur Sucht führt, gliedert sich in drei Rausch-Zustände: Betäuben, Schmerzen lindern und euphorisieren. Entscheidend ist, dass der Süchtige den klaren Zustand im Hier und Jetzt nicht aushält. Die Selbstverantwortung wird an das Rauschmittel abgegeben und die Süchtigen gehen von einer Selbstbestimmtheit in die Fremdbestimmtheit. Menschen mit einem klaren Bewusstsein und starkem Selbstwertgefühl sind in der Lage, “Nein“ zu sagen zu illegalen und zu legalen Suchtmitteln. Ein gewisses Maß an Aufklärung, also Suchtprävention, kann bei den meisten Erwachsenen vorausgesetzt werden mit einem Grundverständnis, wie Drogen wirken und was nach dem ersten Konsum passiert. Meistens geschieht der Erstkontakt aber in frühen Jahren des Heranwachsens mit ca. 13-16 Jahren. In einer sehr wichtigen Prägephase für die eigene Persönlichkeit. Die wenigsten Abhängigen starten ihre „Drogenkarriere“ im Erwachsenenalter.
Um ein drogenfreies Leben zu führen sind natürlich viele Aspekte von Bedeutung. Bewegt sich jemand in einem stabilen sozialen Umfeld? Ich habe bei vielen Gesprächen mit Süchtigen und deren Eltern festgestellt, dass sie häufig eine Summe fehlendender Kernkompetenzen verspüren. Diese Kompetenzen liegen im „Außen“ und in der inneren Gefühlswelt. Beispiele für von Aussen mangelnde Kompetenzen sind Struktur, Ordnung und ein fehlendes positives Vorbild . Auch mangelnde Fürsorge in der Familie sowie Gewalt- und Missbrauchserfahrungen können dazu führen, dass man das Erlebte verdrängen möchte und anfällig ist für Sucht. Suchtmittel werden dann instrumentalisiert, um sich zu betäuben. Der Schlüssel zu einer emotionalen Intelligenz und Selbstbestimmtheit liegt nach meiner Erfahrung in klar erkannten und gesunden inneren Gefühlswelten, die für jeden Menschen anders aussehen. Defizite im Selbstwertgefühl und somit Selbstbewusstsein lassen Betroffene nicht stark genug sein um die persönlichen Herausforderungen im Leben zu lösen. Es fehlt das Wissen, der Respekt (vor Drogen) und die innere Kraft, zu Drogen Nein sagen zu können. Durch z.B. Anerkennung in der Jugend-Gruppe wird oftmals die erste Rauscherfahrung, der erste Joint als positives Gefühl abgespeichert. Frei von den Sorgen und Erwartungen des Erwachsenwerdens. Das Zugehörigkeitsgefühl in einer „Peer- Group“ mit seiner „Leichtigkeit und Entspannung“ wird dann fälschlicherweise den Betäubungsmitteln zugeordnet. Wir Menschen brauchen geeignete positive Vorbilder in der Familie und in unserem Leben. Denn oftmals übernimmt das Kind einfach das Suchtverhalten eines Elternteils.
In meiner langjährigen Präventionsarbeit habe ich aus den vielen Geschichten und aus den unzähligen Erzählungen von Eltern diverse Muster erkannt und heraus gehört.

Ein weiterer Aspekt der heutigen Zeit sind Helikoptereltern/Helikoptermütter. Grundsätzlich ist es wichtig festzuhalten, dass die bedingungslose Liebe der Elter das schönste ist, was jungen Menschen gegeben werden kann. Andererseits ist die „Überschüttung mit Liebe“ meist verbunden mit Überschüttung mit Angst und Sorge der Mutter.
Viele Eltern bestimmen über das Kind hinweg und das Kind darf nicht „ich selbst sein“. Kinder werden gezwungen, die Vorstellungen der Eltern zu Leben und können sich somit selbst nicht entfalten. Die Persönlichkeit wird in ein Gefängnis gesperrt. Das Kind kann oft gar nichts selbstbestimmt tun und lassen. Alles wird ihm abgenommen und das Kind wird zu einer gewissen Unselbstständigkeit erzogen. Das beginnt bei den einfachsten Entscheidungen und geht bis hin zum Partner- oder Berufswunsch. Das Kind/der Jugendliche entwickelt kein Vertrauen zu seinen eigenen Entscheidungen und entwickelt auch keine eigenen Ideen für sein Leben, Handeln und Wirken. Beispielsweise suchen Jungen nach einem führenden, starken männlichen Vorbild, werden aber von einer überforderten und vielleicht auch alleinerziehenden, ängstlichen Mutter behütet. Immer in dem Willen, das beste für das Kind zu tun. Diese „Helikoptermütter“ versuchen voller Sorge alles richtigzumachen aber scheitert an ihren eigenen Ängsten. Das fehlende Vertrauen der Mütter in die Entscheidungen der Kinder überträgt sich auf die Kinder und jungen Erwachsenen als Selbstwahrnehmung – Die Mutter hat das Gefühl, das Kind kommt nicht klar und macht dem Heranwachsenden Druck in vielen Lebensentscheidungen. Druck erzeugt Gegendruck und die Beziehungsebene wird zerstört durch Unterstellungen, Erwartungen, Streit oder schlicht fehlende Kommunikation- und Vertrauen.
Ein dritter Aspekt der häufig zur Sucht führt oder eine eigenen Dynamik bekommt ist die Sinnfreiheit und Langeweile. Ein Mensch ohne Träume und Ziele ist anfällig für die künstlich durch Drogen erzeugten, temporären Glücksgefühle.
Wir alle haben ein Bedürfnis nach Selbstbestimmtheit und Grenzerfahrung. Wir wollen uns ausprobieren und tief in uns Sinn finden. Wir haben Sehnsucht stark zu sein und gute Gefühle zu haben und wollen durch Vorbilder inspiriert und geführt werden. Gute Gefühle sind der Schlüssel, stark zu sein und zu Sucht und Drogen Nein zu sagen. Wenn in uns ein Mangel an guten Gefühlen ist, instrumentalisieren wir „das Suchtmittel“, um die drei zentralen Wirkungsweisen für uns zu bedienen: Betäuben, Schmerzen lindern oder euphorisieren.
In vielen dieser Fälle liegen ein oder mehrere Defizite vor und schreien nach Ausgleich. Für junge Menschen sind diese Defizite am schwierigsten auszugleichen, das die innere Stärke, das Selbstwertgefühl und die Erfahrungen fehlen. Da der erste Konsum von Drogen im jungen Alter meist mit „relativ“ guten Gefühlen verknüpft ist, versucht unser Bewusstsein, dieses ersten „guten Gefühle“ immer wieder zu erzeugen und zu steigern. Die Sucht geht ihren Weg und wird zur Krücke.
Fazit: Ein gesundes und suchtfreies Leben kann ein Mensch führen, wenn die Persönlichkeit frei entfaltet werden kann. Das gesunde Selbstwertgefühl ist der Schlüssel dazu.

Über den Autor:
Mathias Wald ist neben seiner Unternehmertätigkeit Vorbild, Experte, Redner für Suchtprävention. Er erzählt authentisch seine Lebensgeschichte und berichtet glaubwürdig und ohne erhobenen Zeigefinger von den eigenen Erfahrungen. Www.mathias-wald.de

Vortrag über Werte und Unternemenskultur in Verbindung mit Suchtprävention bei der Rentenkasse in Cottbus

Suchtprävention ist immer Persönlichkeitsentwicklung und hat mit Werten zu tun. Deshalb waren die Redner dieser Veranstaltung perfekt auf das Programm angepasst. Ich durfte ein Teil davon sein. Mehrere dutzend Unternehmer und Ihre Verteter folgten meinen Ausführungen. Danke an die Knappschaft Bahn/See für die Einladung nach Cottbus.

 

Mathias Wald im Interview beim ERFOLG – DAS MAGAZIN

Zwei Seiten in diesem Magazin. Danke für dieses Interview. Lest selbst.

Mathias Wald ist ein bunter Mensch, der es geschafft hat, aus einer „Drogenkarriere“ mit Absturz ein selstbestimmtes und erfolgreiches Leben zu führen. Er ist tiefgefallen und hat aber nie aufgegeben, weil er seinem Herzen und seiner Intution folgte. Alle Unternehmungen
und sein soziales Engagement sowie einen Kurzfilm über seine Lebensgeschichte finden
Sie unter www.mathias-wald.com

Vom Drogenabhängigen zum erfolgreichen Filmemacher, Fotografen, Unternehmer und Vortragsredner

Vortrag vor 160 Jugendlichen an der Heinrich Grupe Schule in Grebenstein

Stille unter den jungen Zuhörern im Raum für 90 Minuten Vortrag. Was ich immer wieder gespeigelt bekomme wie ruhig und aufmerksam doch die jungen Menschen in meinen Vorträgen sind. Ich habe hundert Prozent Aufmerksamkeit um meine Botschaften zu senden und die Geschichte meines Lebens zu erzählen. Suchtprävention beginnt immer in der Schule. Das Feedback hat mich wirklich glücklich gemacht.

Wunderbare Welt, wenn man sie sich so schafft

Ich bin der Pilot in meinem Leben. Ja, das gilt auch weiterhin für mich. Ich bin ein Mensch der seinem Herz und seinem Bauch folgt, letztendlich Dinge in den fluss bringt. Ich habe Glück da mir verrückte Dinge in meinem Leben passieren und sie gelingen.  Rückblickend ist es extremst Bedeutungsvoll für mich. So ist es dann passiert… Ein Teilnehmer einer meiner Veranstaltungen hat ein Lied über meine Geschichte/Leben geschrieben, gesungen und mit Gitarre eingespielt. „PILOT“ der Name. Welcher sonst. Ich kann das kaum glauben. Was ein riesen Talent und was für eine Anerkennung für mich. Was habe ich gemacht? Ich habe gesagt „komm wir produzieren das professionell im Tonstudio und machen ein Musikvideo dazu“. Gesagt, getan. Gestern haben wir bei dem David Neisser den Song aufgenommen und im Anschluss und während dessen gedreht.. Hier ein paar Bilder vorab… Danke an Tibor für diesen emotionalen Song.. Sobald alles fertig ist werde ich es hier mitteilen…Danke an das Leben und diese Welt das ich all das erleben darf.

Suchtpräventionprojekt und Persönlichkeitsentwicklung – Ich verstehe Dich und ich verstehe mich.

Persönlichkeitsentwicklung – Sei Du selbst

In diesem Kurzfilmworkshop erzählt Mathias Wald als erstes aus seinem bewegten Leben und zeigt auf, wie er angefangen hat, seine Persönlichkeit zu entwickeln.
Sein Leben drehte sich heute darum, was persönliches Glück überhaut bedeutet und wie jeder für sich seinen Weg finden kann. Dieses Kurzfilmprojekt hat einen roten Faden..“Laut gedacht„ …am Ende haben die Jugendlichen eine „Bedienungsanleitung“ fürs Leben sich selbst erarbeitet. Die Jugendlichen sollen dabei so eigenständig wie möglich arbeiten dürfen, ohne moralisierenden Belehrungen seitens Erwachsener ausgesetzt zu sein. Die Übernahme von Verantwortung und die Steigerung des Selbstwertgefühls ist wesentliches Fundament der Drogen- und Suchtprävention und der Projekte von Mathias Wald.

Die Jugendlichen erlenten spielerisch..

Selbstreflektion: Die Teilnehmer reflektieren in ihrem eigenen Tempo.
Kreativität: In einem kreativen Prozess erarbeiten sie einen Kurzfilm zum Thema „Ich verstehe dich und ich verstehe mich“ und es wird ein Ergebnis geben sowie ein Erfolgsgefühl.
Teambildung: Durch die gemeinsame Aufgabe wachsen die Kinder und Jugendlichen näher zusammen und entwickeln ein Teamgefühl, was schon durch die Rollen (Regie, Kamera, Klappe, Licht und Ton) die vergeben werden, angebahnt wird.
Anerkennung: Für ihr Projektergebnis bekommen die Teilnehmer/innen Lob und Anerkennung, was das Selbstwertgefühl stärkt. Weiterhin haben sie sich selbst ein wertvolles Ergebnis produziert. Am Ende der Maßnahme bekommen alle ein Zertifikat. Es wird auch einen „Making of“ Film geben.
Verantwortung übernehmen: Während des gesamten Projektzeitraumes arbeiten alle Beteiligen sehr selbständig, ohne moralisierenden Belehrungen seitens Erwachsener. Sie übernehmen große Verantwortung da sie nicht nur in andere Rollen schlüpfen und kreativ werden, sondern auch die Rollen der anfallenden Arbeiten übernehmen.
Selbstbewusstsein enorm fördert: Nur wer Selbstwertgefühl besitzt, hat auch die Kraft sich öffentlich zu äußern, sich ein zu mischen und sich gegen Vorurteile zu stellen und somit Demokratie zu leben. Der Abschluss der ersten Projektphase wird mit einem Treffen aller Beteiligten, deren Eltern und Familienangehörigen enden, denen wir den Film als Erstes präsentieren wollen. Die Teilnehmer/innen werden in ihren Schulen weitere Gelegenheiten haben, das fertige Produkt zu präsentieren, z.B. auf Gesamtkonferenzen, zu Schulveranstaltungen. Der Film dient als Grundlage um weiter mit den vielschichtigen Theme zu arbeiten.

Ich freue mich ganz besonders meinen Kollegen Wolfgang Sosnoski www.toximan.de für das Projekt begeistern zu können. Er spielte vor der Kamera und befasste sich  in jeder freien Minute mit den Jugendlichen und ihren Bedürfnissen und war für mich eine tolle Unterstützung bei diesem Projekt.

Zwei gelungene und ereignisreiche Tage in diesem Projekt haben riesig Spass gemacht.

Elternabend zum Thema Suchtprävention in der Grünauer Gesamtschule in Grünau/Berlin

Mathias Wald zeigt den Eltern auf eindrucksvolle Weise in seinem Key Note wie es zu einer Drogenkariere kommen kann und den Weg hinaus.

In dem Vortrag redet Wald über sein mangelndes Selbstwertgefühl n seiner Jugend und die daraus resultierende Unsicherheit und Verantwortungslosigkeit. Mathias war charakterlich nicht in der Lage „NEIN“ sagen können zu Drogen. Er zeigt den Eltern in seinen Vorträgen auf wie sie ihr Kinder Stark machen können, um ein Selbstbestimmtes Leben zu führen. Ein sehr erfolgreicher Abend.

Vortrag bei der Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See vor ca. 80 Arbeitgebern

Ich durfte in Essen auf der Fachtagung der Rentenversicherung sprechen.

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Inhaber, Fach- und Führungskräfte, die sich für das Thema „Sucht-prävention am Arbeitsplatz“ interessieren.

Angesprochen sind auch Personalvertretungen.

Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See mit ihrem einzigartigen Verbund berät gemeinsam als Kranken- und Rentenversicherung sowie Rehabilitationsträger Firmen rund um das Thema gesunde Mitarbeiter. Danke für die gelungene Veranstaltung und das ich ein Teil davon seien durfte.

Erfolgreiche Veranstaltung mit Spendenhöhepunkt für die F.Foundation

Ich freue mich riesig, dass die Veranstaltung solch ein Erfolg wurde. Das zahlreiche Feedback hat mir gesagt, dass ich alles richtig gemacht habe! Ich habe ein Sendungsbewusstsein und bin mir im Klaren, dass meine Geschichte da draußen vielen von Nutzen ist.

Leichtigkeit und Schwere. Vom Junkie zum erfolgreichen Filmemacher und Fotografen. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Danke an alle, die mitgewirkt haben, um diese Veranstaltung zu realisieren:

  • Michael Reinhard (Moderation)
  • Markus Schönebach (Gesang und mein Schatz)
  • stepsnstyles.de (Choreographie)
  • Julian Witteborn Videoproduktion www.witteborn-videoproduktion.de
  • Christian Schwappach von Filmreflex (Film),
  • David Roninson (Kamera),
  • Max Glissner (Korni Events- Ton- und Lichttechnik)
  • und natürlich an mein Team von MyByte

Die Spende als Hilfe

Wir freuen uns besonders von erfolgreichen Unternehmern eine Spende für die F. Foundation zu bekommen. Besonderer Dank geht an Bernd Möller (BNI Mitte) www.bni-mitte.com und Carsten Micheel-Sprenger (CMS Vertriebsmanagement) www.cms-vertriebsmanagement.de für die großzügigen Spenden an die F.Foundation www.f-foundation.org (Gemeinnützige Organisation für Suchtprävention und Aufklärung).

Suchtprävention in der Schule. Ulstertalschule vor 60 Schülern.

Heute durfte ich einen Vortrag in der Ulstertalschule halten. Mein Praktikant (Tim) war dabei. Das ist sein Feedback:: Ich (Tim) durfte heute bei einem Vortrag über Suchtprävention dabei sein. Der Vortrag wurde von Mathias Wald, meinem Praktikumschef, gehalten. Er spielte seinen Film ab der, genauso wie sein Vortrag, von seinem Leben berichtete. Als ehemaliger Junkie trat er über die gesamte Zeit immer glaubwürdig und erfahren auf. Beeindruckend ist seine Redensart, mit der er trotz guten zwei Stunden Sprechzeit nie langweilt und immer frei, leichtfüßig und sehr kompetent berichtet. Außerdem schafft er es witzig und gleichzeitig ernst zu bleiben. Sein Film erzählt auf eine sehr schöne und emotionale Art von den dunkleren Zeiten seines Lebens und wie er es schaffte wieder auf die richtige Spur zu kommen. Es ist einfach beeindruckend wie er vor ungefähr 10 Jahren die Kehrtwende geschafft hat und heute glücklich und erfolgreich im Leben steht. Ich würde jedem vom Teenager aufwärts empfehlen sich Mathias Wald´s Geschichte anzuhören.

Vortrag und Workshop für ijgd LV Sachsen-Anhalt e.V mit Persönlichkeitsentwicklung zur Unterstützung der Suchtprävention

Am 25.01.2017 hielt ich meinen Vortrag über meine Lebensgeschichte. Mein Praktikant (Samuel) beschreibt wie er den Vortrag Wahrgenommen hat:

„Der Vortrag bezog sich Hauptsächlich auf Sucht Präventionen, was sehr gut ankam, da Mathias selber eine eine bewegende Drogengeschichte hinter sich hat, er spricht also aus eigener Erfahrung. Unter anderem ging es auch um die eigene Persönlichkeitsentwicklung, was einem Mut macht dass zu machen, wovon man träumt und was Spaß, Sinn im Leben stiftet.

Bei diesem Vortrag nimmt man was mit in sein eigenes Leben. Es ist ein Vortrag fürs Leben.“

Mitglied in der F.Foundation. Experten zu jeder Sucht.

Die Mitglieder und Kämpfer der Suchtprävention bekommen alle neue Visitenkarten um noch besser Netzwerken zu können. Wir engagieren uns alle in der Suchtprävenion und haben alle die gleichen Ziele. Wir wollen aufklären, bewahren, sensibilisieren. Mit Experten zu jeder Sucht gehen wir an Schulen und in Betriebe sowie Kongresse uvm.  Schaut selbst was wir machen. www.f-foundation.org

Heute bei den Maltesern. Ihr wollt wissen warum ich das mache?

Heute war ich wie jedes Jahr bei den Maltesern um meine Geschichte zu erzählen. Ganz am Schluss fragt mich ein junger Mann.. er hätte noch eine letzte Frage…. „Mathias… Gibt es etwas was Du uns mit auf den Lebensweg geben würdest?“… Ich war natürlich nicht sprachlos, aber solch eine Frage habe ich noch nie gehört und die erfüllt mich mit einer positiven Energie. Was für eine Anerkennung für mich. Ich bin total gerührt.

Redner auf Fachtagung der BGETM und des Universum Verlages

Vor Fachpublikum durfte ich mein Keynote vortragen und ich habe selbst viel gelernt an diesem tag. Einige tolle Redner hielten Ihre Vorträge und das Publikum hatte unzählige Fragen. Hier das Feedback zu meinem Vortrag.

Der „Speaker“ Mathias Wald verspricht nicht zu viel: „Am Ende der Tagung werden Sie anders über die Begriffe „Glück, Liebe und Mut“ nachdenken“. Es ist viel mehr als seine persönliche Sucht-Geschichte, was Mathias Wald seinen Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den Weg gibt. Das Reflektieren über sich selbst, über Ziele und Werte und das Entwickeln einer optimistischen und positiven Haltung zum Leben trotz aller schmerzhaften Erlebnisse – das macht ihn zum Vorbild für andere. Für sein Engagement in der Suchtprävention gebührt ihm großer Respekt und man kann ihn bedenkenlos weiterempfehlen.

Starthilfe-Projekt mit 10 Jugendlichen: „Auch ich habe das Recht glücklich zu sein“

In Form eines zweitägigen Kurzfilmworkshops gestaltete ich in dem Diakoniewerk Osterburg einen zweitägigen Workshop mit dem Arbeitstitel: Auch ich habe das Recht glücklich zu sein. Ich lernte 10 jugendliche Menschen kennen, die liebenswert waren und ihr ganzes Leben noch vor sich haben. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Geschichte und nicht immer die besten Voraussetzungen gehabt, um sich sich in dieser Welt zurecht zu finden und zu behaupten. Natürlich erzählte ich auch meine Lebensgeschichte. Ich selbst durfte so viel lernen und bin dankbar, dass sich die Heranwachsenden auf mich eingelassen haben und so toll mitgemacht haben. Es ging darum, was Glück bedeutet und wie jeder für sich glücklich werden kann. Die Jugendlichen waren mir positiv zugewandt und ich hatte das Gefühl, dass ich etwas bewege.

Sensibilisierung

die Teilnehmer lernen unterschiedliche Aspekte von sich und den anderen kennen. Sie werden durch die vielschichtige Auseinandersetzung mit sich selbst und dem anderen intensiv sensibilisiert.

Einfühlen

auf Basis der unterschiedlichen Rollen im Film versetzen sich die Teilnehmer in die Gefühls- und Denkwelt verschiedener Situationen.

Selbstreflektion

die Jugendlichen reflektieren in ihrem eigenen Tempo.

Kreativität

in einem kreativen Prozess erarbeiten die Jugendlichen einen Kurzfilm zum Glück und Glücklichsein und erfahren ein Erfolgsgefühl.

Teambildung

durch die gemeinsame Aufgabe wachsen die Teilnehmer näher zusammen und entwickeln ein Teamgefühl.

Anerkennung

für ihr Projektergebnis bekommen die Teilnehmer Lob und Anerkennung, was das Selbstwertgefühl verstärkt. Weiterhin haben sie für sich selbst ein wertvolles Ergebnis produziert. Am Ende der Maßnahme bekommen die Teilnehmer ein Zertifikat.

Ich bin dankbar, dass ich so etwas gestalten und erleben darf. Am Ende haben wir als Ergebnis einen einminütigen Film über das Thema Glück gedreht und geschnitten. Vielleicht bald zu sehen, wenn ich die Freigabe habe.

Euer Mathias

Fotos: https://www.facebook.com/speakermathiaswald/posts/1772533239652145

Du bist was du sagst. Programmierung zum glücklich sein.

Wozu brauchen wir positive Affirmationen? Helfen wirklich motivierende Gedanken unser Handeln und späteres Denken umzusteuern? Was sich zunächst mehr als eine verzweifelte Einredung anhört, kann tatsächlich helfen uns beispielsweise selbstbewusster zu fühlen! Laut einer Studie von Neurowissenschaftlern und Kommunikationsexperten wirken sich positive Gedanken auch positiv auf unser Handeln aus. Durch Ausschüttungen von Hormonen und Botenstoffen wird das ganze Gehirn umgesteuert, die nicht nur unsere Wahrnehmung auf uns selbst, sondern auch auf das der anderen verändern kann.
Überraschend ist, dass diese Methode bei fast allen Menschen umsetzbar ist, sobald man anfängt mehr auf die Worte zu achten, bevor man sie ausspricht. Diese hat massive Auswirkungen auf unser Denken, Aussprache und Handeln. Genauso haben negative Affirmationen negative Auswirkungen auf unseren Körper, da diese schnell zu Angst-Stresszuständen umschlagen können. Dazu reduzieren sie die kognitiven Fähigkeiten und ebenso unsere Ansicht auf unsere Umwelt.
Unser Auge schaut kritischer und pessimistischer als zuvor auf andere Mitmenschen.

Der beste Tipp um glücklich zu sein ist glücklich zu denken.

Wahrheit haftet… Ich bin ein Legastheniker und ein umgeschulter Linkshänder

Was viele auch nicht wissen (deshalb kläre ich es auf) ich bin Legastheniker und ein umgeschulter Linkshänder. Oftmals muss mein Schatz drüber schauen was ich da so schreibe und ganz oft meine Mitarbeiterin wenn es um Kunden oder Blogbeiträge geht. (Danke dafür). Ich schreibe etwas zweimal richtig und dann fünfmal falsch. Als umgeschulter Linkshänder hat man als Mensch, auf einer tiefsitzenden Ebene immer das Gefühl das man so nicht richtig ist, wie man ist. Das ist auch einer von vielen Gründen warum ich so einen steinigen Weg gehen musste. Ich fühlte mich nicht angenommen vom Leben und der Familie/Schule und ich fühle mich schreibschwach.

Es gibt ein tolles Buch…“Der umgeschulte Linkshänder oder der Knoten im Gehirn“.

Ein Buch von Johanna Barbara Sattler. Ich habe es vor 12 Jahren gelesen, weil ich mich reflektieren wollte und ich wollte verstehen warum ich soviel Leid erfahren musste. Warum ich? Ich versuche mir inzwischen zu merken wie man etwas schreibt. Das gelingt nicht immer und ich bin mir immer unsicher.  Mir ist es inzwischen auch egal. 🙂

Ich liebe mich für meine kreativität und das was ich aus mir gemacht habe und was ich sende nach außen. Meine stärken liebe ich und meine schwächen habe ich aktzeptiert. Ich lebe mit alle dem und mache aus „nichts“ ein problem. Und mir ist bewusst das ich heute der Mensch bin, der ich von 10 Jahren seien wollte…ich bin Filmemacher, Fotograf, Speaker und Unternehmer. Ich lebe heute meinen Traum und bin morgen der, welcher ich morgen seien möchte weil ich inzwischen selbstbestimmt durchs Leben gehe. Ich bin Glücklich und ich arbeite jeden Tag hart daran es zu bleiben weil ich keine Komfortzone mehr habe.

Glück ist nicht das fernbleiben von Problemen und Herausfordrungen sondern das bewältigen von „Schicksalsschlägen (Problemen) und Herausforderungen“ für mich ist Glück kein ankommen sondern das gelingen, das eigene überschreiten von Grenzen. Ich nähre mein „Selbst“ (Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstwert, Selbstwertgefühl) stetig neu und mache mir das auch bewusst. Vor vielen Jahren habe ich mich als „Opfer“ schwach gefühlt. Ja, als schwacher Mensch, als jemand der gelenkt wurde von anderen Menschen und von der Sucht.

Wenn wir Menschen uns nicht gegenseitig immer bewerten würden, uns mit Vorurteilen die falschen Botschaften um die Ohren hauen würden dann würde es vielen Menschen besser gehen. ich bewerte nicht und nehme jeden so wie er ist.

Zu meinem Lebenskonzept gehört die totale Offenheit und das ich ohne Vorurteile durch leben gehe… Warum? Ich habe es inzwischen zu meiner Stärke gemacht, die Offenheit. Wenn ich damals versucht hätte mein Leben mit mir selbst auszumachen und es in mich rein zu fressen, dann wäre ich daran schon längst zugrunde gegangen. Ich nehme das Leben inzwischen so wie es ist. Alles lebt und stirbt und alles möchte sich entwickeln und teilen. Ein freund von mir sagt immer….“ …auch er hat das Recht zu wachsen und Fehler zu machen“ … und so ist es doch auch…jeder hat eine zweite Chance verdient.

Und jetzt… ich bin immer noch ein Legastheniker und ein umgeschulter Linkshänder…. und das ist auch gut so…das ist ein teil von mir und ich habe es mir jetzt von der Seele geschrieben und es ist nicht schlim. Für mich ist es gelöst.

Für mich ist Glück um nochmal darauf zurück zu kommen, keine Station wo man ankommt sondern eine Art zu reisen. Glück muss man immer wieder neu entdecken. Für trübsal ist einfach zu wenig Zeit im hier und jetzt.

_________________________________________

PS: Das Wort Legastheniker habe ich gegoogelt…den Rest habe ich unkorigiert jetzt hier veröffentlicht. Wenn mich jetzt einer fragt… es ist kein Fehler in dem Text drin. 🙂

Ich freue mich darüber wenn „die es nicht verstanden haben“ mir die Rechtschreibfehler aufzeigen

Nach dem Rausch der Absturz

Crystal Meth macht NICHT aktiver und leistungsfähiger!

„Nach dem Rausch der Absturz“ ein Artikel der Deutschen Handwerks Zeitung, wurde von Barbara Oberst am 27. Mai 2016 veröffentlicht. An dem Beispiel eines Azubis, welcher Crystal Methkonsumierte, wird die steigende Konsumierungszahl dieser Droge von Mitarbeitern, besonders den Handwerkern, vergegenwärtigt und gleichsam vor den schweren physischen und psychischen Schäden gewarnt.

Crytsal Meth oder auch „kristallines Methamphetamin“ sei vor allem in Tschechien und deren Nachbarregionen der Herstellungsort dieser Droge, dazu soll sie dort sehr preiswert und leichtanzuschaffen sein. Das Gerücht, durch das Konsumieren von Crystal Meth aktiver und leistungsfähiger zu sein, erscheint als ein großer Irrtum, da nach der Wirkung die Verbraucher völlig erschöpft seien und mehrere Tage schlafen müssten um sich zu erholen. Vor allem junge Konsumenten besitzen das Bedürfnis die Müdigkeit nach der Arbeit zu verdrängen, um länger zu feiern. Nach der Dosis von Crystal Meth sind Konsumenten nicht in der Lage für folgende 2 Tage zu schlafen und verfallen in eine Drogenkombination. Somit nehmen sie Crystal Meth um an der Arbeit wach zu sein und andere Drogen, wie Cannabis, um wiederum zu schlafen. Dieser Kreislauf erschwert den Ausstieg solcher Drogen drastisch, zumal ein einmaliger Gebrauch bereits süchtig machen kann.

Auffällig sei nach der Auswertung von 400 Drogenverbrauchern, dass besonders in schwer körperlichen Arbeitsbereichen der Konsum von Crystal Meth enorm hoch sei, da diese den gewünschten Zustand von Extase, Selbstbewusstsein und Wachgefühl erreichen wollen. Doch welches viele Konsumenten nicht wissen ist zumal die negative Wirkung, welches die Droge auf den Konsumierenden ausübt. Hautjucken bis zu starken Depressionen und innere organische Verletzungen sind Beispiele, wie sich Crystal Meth bei mehrfacher Dosierung bemerkbar macht. Appell an die Arbeitgeber sei es, bei Verdacht von Verbrauchern der Crystal Meth Droge, sofort den Betriebsarzt, Berufsgenossenschaft oder eine Suchtberatungsstelle zu informieren, damit ein Halt vom weiterem Konsum gesichert werden kann.

Zu Besuch bei „Die Fleckenbühler“

Ich war zu Besuch bei „Die Fleckenbühler“ bei Marburg. Eine tolle Lebensgemeinschaft von ex-süchtigen. Jeder kann dahin kommen und bekommt unbürokratisch Hilfe. Ich bin so beeindruckt was die Menschen die letzten Jahrzehnte aufgebaut haben und finde das so stark! www.diefleckenbuehler.de So ein Konzept kannte ich noch nicht. Ich werde die Gemeinschaft ab jetzt unterstützen. Ich habe in meinem Leben auch viele Unterstützer gehabt und ich lebe das Motto… wer gibt, gewinnt! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Wenn Ihr da drausßen die nötigen Mittel habt dann unterstützt diese Gemeinschaft. Es ist für einen guten Zweck!

Verstärkte Suchtprävention an Universitäten! Haschisch, Neuer Trend an den Unis?

Nach einer Studie soll jeder 5. Student unter Drogenkonsum leiden, die unter anderem zu psychischen Störungen führen. Doch die derzeitige „Trend-Droge“ namens Haschisch, macht immer weniger an deutschen Unis halt. Würzburger Suchtexperte Jobst Böning befasste sich intensiv mit der häufigeren Konsumierung jeglicher Drogen an Hochschulen und fordert eine verstärkte Suchtprävention an Universitäten, die den weiteren Konsum aufhalten soll. Doch für den zunehmenden Stress und Leistungsdruck erscheint Haschisch für immer mehr Studenten der einzige Ausweg zu sein. Die Nebenwirkungen der Droge werden jedoch verharmlost, dass die Droge aber zu einer ernstzunehmenden Abhängigkeit führt und somit unter anderem die Leistung des Gehirns vehement beeinträchtigen kann oder anderen seelischen Problemen, erscheint den Konsumenten uninteressant. Ausserdem wirkt sich der Konsum, kontraproduktiv auf das Lernen aus.

Vom Drogensüchtigen zum Filmemacher

Ich bin offen für vieles trotzdem möchte ich ein wenig die Hand darüber halten was über mich geschrieben wird. In der Vergangenheit wurde ich schonmal auf nur ein subtiles Ereignis reduziert was mir natürlich unrecht tut. Einen sehr ehrlichen und guten Bericht hat die Lokale Jugendzeitung move36 über mich geschrieben. Danke an den Chefredakteur für das tolle Interview an…

Bernd Loskant
Chefredakteur www.move36.de

350 Fachleute beraten über neue Wege in der Suchtprävention

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) will höhere Preise für alkoholische Getränke und ein Werbeverbot für hochprozentige Getränke und Tabak.

Kurz vor einer dreitägigen Konferenz des DHS wurde erklärt, dass legale Drogen nicht zu jeder Uhrzeit und an fast jeder Ecke verfügbar sein sollen. 350 Personen, darunter Mediziner, Psychologen und Sozialarbeiter beraten sich über neue Möglichkeiten der Suchtprävention.

Letztes Jahr wurden in mehr als 26 000 Fällen 10 – 20-jährige wegen zu hohem Alkoholkonsum in Krankenhäuser gebracht. Außerdem sind rund 110 000 Todesfälle pro Jahr auf Tabakkonsum zurückzuführen.

Neben den Preiserhöhungen fordert die DHS eine einheitliche, hohe Steuerabgabe für alkoholische Getränke.

In der Politik würde das Thema Suchtprävention nur ab und zu mal erwähnt werden, meint der DHS-Geschäftsführer Raphael Gaßmann. Er fordert dahingehend einen Umbruch und mehr Unterstützung für die Krankenkassen.

2015 – Die Prozentzahl der konsumierten Suchtmitttel sinkt

Der Konsum von Suchtmitteln ging bei Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen stark zurück. Im Vergleich rauchten 2001 27,5% Jugendlicher zwischen 12-17 Jahren, während es 2015 nur noch 7,6% waren. Trotzdem gibt es noch 4 große Problemstellen.

Crystal Meth ist immer noch ein riesiges Problem. Zwar haben nur 0,6% der 18-25-jährigen die Droge laut einer Umfrage schon einmal eingenommen, trotzdem ist es ein großes Problem – besonders in den Grenzregionen von Bayern, Sachsen und Thüringen. Ebenso hat sich die Droge schon in mehrere Städte verbreitet und stellt dort Probleme da.

Trotz der sinkenden Prozentzahl von Alkoholkonsumenten stellt Komasaufen trotzdem noch ein großes Problem dar, besonders bei 18-25-jährigen, bei denen 45% angaben, mindestens ein Mal im Monat einen Alkoholrausch zu erleben.

Ebenso wurde festgestellt, dass Hauptschüler oder Abrbeitslose deutlich mehr Rauchen als z.B. Studenten oder Gymnasiasten. Meist entscheidet sich schon im Jugendalter, ob man Raucher wird oder nicht. Oft hängt diese Entscheidung von dem sozialen Umfeld des Jugendlichen ab.

Bei der am häufigsten konsumierten illegalen Droge Cannabis, stiegen sogar die Prozentzahlen der Konsumenten. Bei jungen Männern liegt dieser Wert bei 21%, was sehr hoch ist. Aber auch von jungen Frauen steigt der Wert über die Jahre. Mittlerweile liegt er bei 2,7%.

Suchtprävention im Betrieb oder in der Schule und nicht zuletzt in der Familie

Ich durfte wiedermal einen Vortrag halten und duch das Seminar der BG führen. Ich bilde als freier Referent für die BGRCI Betriebliche Suchtbeauftragte für Unternehmen aus.

Ist doch nur ein Joint!? Mal ab und zu eine Linie. Suchprävention beginnt in der Familie, im Betrieb und in der Schule. Ist doch nur ein Joint! Kinder und Jugendliche sind heute zahlreichen Versuchungen ausgesetzt und gefährdet: der erste Diskothekenbesuch, der Urlaub mit Freunden, der Schulhof, mediale Einflüsse, der erste Auszubildenden-Ausflug. Früher oder später kommen sie dabei auch mit Drogen in Kontakt, mit legalen Rauschmitteln wie Tabak und Alkohol, aber auch mit illegalen Substanzen wie Cannabis, Cristal Meths oder gar Kokain und Heroin. Neue mediale Anti-Helden wie aus Breaking Bad zeichnen ein düsteres und zugleich aufregendes Bild von einer Welt im Zwielicht und vom Reiz des erbotenen. Gruppenzwang und die Orientierung an falschen Vorbildern bringen allzu oft selbst vernünftige Teenager in Versuchung.

Aber das Konsumieren von Drogen – legal oder illegal – kann sehr schnell ernste Folgen haben und ist in unserer Zeit kein Phänomen gesellschaftlicher Minderheiten. Oft fängt es ja harmlos an – mal an einem Joint ziehen, ein Bier am Abend, eine Tablette gegen den Prüfungsstress oder zum Aufputschen. Die Versuchungen sind zahlreich, die Auswirkungen von Rauschmitteln gerade in jungen Jahren oft nicht abzusehen. Verharmlosung, Neugierde, fehlende Informierung und das Gefühl, dazu gehören zu wollen, lassen die Hemmschwelle bei jungen Menschen sinken. Für Eltern ist das Heranwachsen ihrer Kinder eine schwierige Zeit. Der Weg zum selbstbestimmten Leben stellt Familien vor neue Herausforderungen. Wie können Sie Ihr Kind schützen und ihm gleichzeitig die Freiheit und das Vertrauen schenken, das es braucht, um zu einem verantwortungsvollen Erwachsenen heranzureifen? Verbote und mahnende Worte zeigen oft nicht die erwünschte Wirkung.

Erfolgreiche Suchtprävention und die Stärkung des Selbstvertrauens gelingen vielmehr durch positive Impulse, die von der Familie ausgehen. Dazu gehört es, selbst Vorbild zu sein, dazu gehört es aber auch, das Vertrauen in die familiären Bindungen zu stärken: durch gemeinsame Aktivitäten, durch Gespräche, durch die uneingeschränkte Garantie, dass Familie Sicherheit und Stabilität bietet – in jeder Lebens- und Krisen-Phase. Eltern können ihren Kindern ein Umfeld bieten, in dem sie die innere Stärke entwickeln, sich gegen Verführungen und Druck von außen zu behaupten. Denn zum Reifeprozess gehört auch, dass Kinder lernen, Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen und die Folgen ihrer Entscheidungen richtig einzuschätzen. Genau hier setzt Suchtprävention an. Sie hilft, Nein zu Drogen zu sagen – nicht aus Angst vor Hausarrest, sondern aus dem Wissen um die Folgen und aus der Sicherheit heraus, dass man Drogen nicht nötig hat, um sich vor Kummer, Leistungsdruck oder Konflikten zu schützen. Diese Sicherheit sollten Kinder immer aus ihrem familiären Umfeld ziehen können. Junge Menschen gehen dann in die Ausbildung, ohne zu wissen, was sie erwartet mit einem schlechten Begleiter im Alltag. Der Droge.

Das weiß auch Mathias Wald. Er kann aus eigener Erfahrung erzählen, was es bedeutet, wenn Drogen in jungen Jahren das eigene Leben bestimmen, wenn Körper und Geist unter die Kontrolle des Rausches geraten. Er ist Vorbild, Experte und ehemaliges Drogenopfer und berichtet als Referent für Drogenprävention glaubwürdig, authentisch und ohne erhobenen Zeigefinger von den eigenen Erfahrungen. Für seine Sucht hat er einen hohen persönlichen Preis bezahlt. Aus dieser Erfahrung heraus kann er zur Prävention einen unschätzbaren Beitrag leisten. Aber Mathias Wald zeigt nicht nur die Abgründe. Er selbst hat die Sucht erfolgreich besiegt. Um Angehörigen und Betroffenen Mut zu machen und für die Gefahren und die Anzeichen von Drogenmissbrauch zu sensibilisieren, geht er in Schulen und  Unternehmen, redet mit Familien, Interessierten und Betroffenen. Er erzählt seine wahre Geschichte und bietet wertvolle Tipps, wie Eltern ihre Kinder wirksam vor dem Rausch der Droge schützen können – vorbeugend, bei Gefährdung und selbst aus der Abhängigkeit heraus. Denn Mathias Wald kennt als persönlich Betroffener jede dieser Phasen und hat daraus gelernt:

„Es gibt immer einen Ausweg. Und der beginnt bei dir!“

Der große Traum

Viele Menschen haben einen Traum aus welchen Gründen auch immer leben ihn die wenigsten aus. Warum sollte man auch seinen Traum leben, wenn doch grade alles einigermaßen klappt und man über die runden kommt, man könnte ja scheitern. „Irgendwann wird der Traum schon vorbeigehen“. Aber irgendwas wird einem immer fehlen, auch wen der Rest des Lebens vermeintlich gut läuft. Und wenn man dies merkt, kommt der Traum wieder zum Vorschein. Was würde man tun, wenn man mit seinem Traum nicht scheitern könnte? Die Selbstzweifel würden verschwinden und man würde anfangen den Traum zu Planen. Aber natürlich kann der Traum auch scheitern, aber warum sollte man es nicht ausprobieren? Das Leben ist doch so schnell vorbei. Sei Du selbst und mach was aus Deinem Leben!